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Nacktgescannt

Gestern hatte ich auf meinem Heimflug eine Zwischenlandung in Amsterdam und am Gate das Anschlussfluges war bereits einer dieser berüchtigten Körperscanner installiert.

Mal abgesehen davon, ob die Dinger tatsächlich ein Mehr an Sicherheit bringen: An den in Amsterdam verwendeten Scannern kann ich wenig aussetzen. Die aufgenommenen Daten werden direkt bearbeitet und auf dem Bildschirm sieht man nur farbliche Markierungen an einem schematisierten Menschlein (das wohl für alle 'Probanden' die gleichen Maße hat ;) ), die dem Sicherheitspersonal zeigen, wo sie nochmal genauer nachsehen sollen.

Problematisch sehe ich eigentlich nur den erhöhten Zeitaufwand dieser Prozedur. (Gefühlsmäßig) Viele Flughäfen kommen schon mit den bisherigen Sicherheitschecks bei größerem Andrang mit dem Durchsuchen nicht mehr hinterher.

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Brauchen wir Zentralbanken?

Ein sehr interessanter Vortrag von Steven Horwitz. Es geht zwar hauptsächlich um die amerikanische FED, ist aber m.E. allgemein anwendbar.

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Lese- und Anschautipp

Heute gibt es mal wieder nur Links.

Der Erste beschäftigt sich mit Politik und Ökonomie in der EU:
"Die EU als wohlfahrtsstaatliche Museumsinsel"

Der Zweite führt zu einer Sendung über den Klimawandel, die wirklich sehenswert ist:
"Global Warming – The Other Side"
 

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Peer-to-Peer Review

Bei "Big Journalism" findet sich eine lesenswerte Reihe darüber, wie durch die Vorgänge an der und um die Hadley Climatic Research Unit (Climatgate) eine Bewegung kritischer Wissenschaftler entstand.

Teil 1
Teil 2
Teil 3

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Frohes Fest

Etwas verspätet wünsche ich auch allen noch frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

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Konsensnonsens

Eigentlich müsste ich es inzwischen besser wissen. Der religiöse Eifer der (meisten) Anhängern des anthropogenen Klimawandels ist zu groß, als dass vernünftige Diskussionen möglich wären. Ich kann es aber einfach nicht lassen und muss mich wohl damit abfinden, dass manche Debatten eben keine Früchte tragen. Dabei möchte ich noch nicht einmal bestreiten, dass 6 Milliarden Menschen Einfluss zumindest auf das lokale Klima haben, die Fixierung auf das vom Menschen emittierten CO2 als „Klimakiller“ halte ich aber eher für einen politischen Angriff auf Freiheit und Aufklärung als für seriöse wissenschaftliche Arbeit.


Unter Statistikern sagt man: Man kann einen Datensatz so lange quälen, bis er einem alles sagt, was man will. Noch heute begegnet man zum Beispiel dem berühmten „Hockeystick“, obwohl die zu Grunde liegende Methodik bereits vor sieben Jahren auseinander genommen wurde. Man konnte ein auf Zufallsbasis generiertes Rauschen auswerten und bekam immer diese signifikante Kurve. Solchen „Herangehensweisen“ kann man i.d.R. wissenschaftlich begegnen, in der aktuellen Debatte geht das aber leider viel zu oft unter.
Weitere Probleme sind das nennen von Autoritäten statt von Argumenten, wie es leider auch unter Wissenschaftlern immer populärer wird, und die Idee, die Wahrheit wäre Abstimmungssache.

Generell haben sich Theorien, die von einer großen Mehrheit der Wissenschaftler als wahr betrachtet wurden, auch als (ausreichend) wahr erwiesen. Es gibt aber auch genügend Gegenbeispiele, wie z.B. die Theorie der Erde als Scheibe.
Im Fall des Klimawandels besteht dieser vielzitierte Konsens der Wissenschaftler jedoch nicht.

Anthony Watts hat nun auf seinem Blog 450 Veröffentlichungen (allesamt peer reviewed) aufgelistet und verlinkt, die skeptisch gegenüber den von der Politik bevorzugten Erklärungen sind und alternative Modelle anbieten. Vielleicht sollte ich in Zukunft lieber den Link weitergeben, statt meine Zeit auf Diskussionen zu verschwenden, dir mir keine neue Erkenntnis bringen.

Zum Schluss noch meine persönliche Meinung zum Thema:
Ich denke, dass die Aktivität der Sonne und die Raumstrahlung einen viel größeren Effekt auf unser Klima haben, als irgendwelche Naturgase, die nur in geringer Menge in unserer Atmosphäre vorkommen.
Die auf diesen Theorien basierenden Modelle sind meines Wissens nach auch die einzigen, die die letzten zehn bis zwölf Jahre, in denen die Klimaerwärmung gestoppt hat bzw. es sogar kühler wurde, ohne statistische Kniffe erklären können.
Wer anderer Meinung ist, kann mich ja mit Argumenten überzeugen ;)

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Kopenhagen und die Weltregierung

Lord Monckton, ein ehemaliger Berater Magaret Thatchers, war zusammen mit John Bolton, dem ehemaligen UN-Botschafter der USA, bei Glenn Beck zu Gast
In der wirklich sehenswerten Sendung ging es um Klimawandel und das Kopenhagener Klimaabkommen, mit dem ein paar wirklich unglaubliche Dinge beschlossen werden sollen.

Ich bin jetzt zu faul, die einzelnen Youtubefilmchen des knapp einstündigen Beitrages hier einzubetten und verweise auf "Watts Up With That?", wo man sie alle gesammelt findet.
 

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Bauern mit Zukunft

Ich bin mir nicht ganz sicher, inwieweit Landwirtschaft in Deutschland noch zukunftsfähig ist. Sicher bin ich mir auf jeden Fall, dass es weniger Landwirte geben würde, wenn man endlich die unseligen Agrarsubventionen und den Protektionismus auf EU-Ebene abschaffen würde.

Es gibt aber auch vorbildliche Betriebe, die auch in echtem Wettbewerb Bestand haben könnten. Bei Welt Online findet sich ein interessanter Artikel über "Bauern mit Zukunft".

(h/t)

Hier noch das passende Video zum im Beitrag erwähnten Bauer, der Bt-Mais anbauen wollte:

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Matsch und Schnee

scheint in England kein Problem zu sein. Zumindest bekommt man M+S Reifen nur über (teure) Importhändler.
Die letzten zwei Winter hat mich das nicht weiter gestört. Zwar schneit es hier in den Midlands mindestens 2 Tage im Jahr, aber da habe ich das Auto einfach mal stehen lassen (ich hege übrigens den Verdacht, dass die Räumfahrzeuge auch mit Sommerreifen ausgestattet sind. Letztes Jahr wurde mein Viertel erst nach mehr als 3 Tagen geräumt).
Da ich aber im Dezember mit dem Auto nach Deutschland will und dann auch noch weiter nach Rumänien, komme ich dieses Jahr um Winterreifen nicht herum.
Zum Glück habe ich noch einen Satz bei meinen Eltern lagern, der muss jetzt nur irgendwie zu mir finden... 

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Wahlempfehlung

Seit Juli 2007 habe ich jeden Monat mindestens einen Beitrag geschrieben. Da ich die Serie nicht abreißen lassen will und mir nichts Besseres einfällt, gebe ich euch einfach eine Wahlempfehlung für kommenden Sonntag.

Wählt die FDP.

Gut, das war jetzt recht unspektakulär, deswegen noch kurz etwas zu den Gründen:
SED, NPD, udgl. sind für mich derart unwählbar, dass ich für diese Parteien nicht mehr als diesen einen Satz verschwenden werde. Mit den Grünen könnte man sich noch bei den Bürgerrechten arrangieren, in sämtlichen anderen Politikfeldern sind sie jedoch nicht zu gebrauchen. Eine fortschrittsfeindliche, staatsgläubige Verbotspartei, die mit Pseudothemen Aufmerksamkeit erhaschen will. Die Erfahrung der letzten vier Jahre hat für mich auch gezeigt, dass die Große Koalition, nach  der „Volksfront“ (rot-rot-grün), die zweitschlechteste Option wäre. Ampel und Jamaika scheiden inzwischen ja auch aus.
Bleibt also nur noch schwarz-gelb.
Ich habe das Gefühl, dass unserer Kanzlerin die Fortsetzung der großen Koalition begrüßen würde, das aber nicht zugeben kann. Eine schwache SPD ist ein einfacherer Koalitionspartner als eine erstarkte FDP. Damit es dazu nicht kommt, müssen die Wähler dafür sorgen, dass schwarz-gelb die einzig mögliche Option für die CDU darstellt. Deswegen halte ich dieses Mal auch nicht wählen zu gehen oder sein Kreuz bei einer anderen Partei, wie z.B. den Piraten, zu machen für keine Alternative, da dies nur den Weg für weitere vier Jahre GroKo ebnen würde.

Von den Farbenspielen abgesehen ist aber auch das Programm der FDP noch am ehesten mit meiner politischen Vorstellung vereinbar. Weniger Staat gibt es sonst nirgends…
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