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Dissident Bush

Paul13 hat einen tollen Artikel der Washington Post über George W. Bush entdeckt, den ich jedem weiterempfehlen möchte.

Ich bin ja schon seit längerem der Meinung, dass Bush jr einer der besten amerikanischen Präsidenten ist. Ich hoffe, die Lektüre des verlinkten Artikels hilft auch noch dem ein oder anderen Zweifler, den 43. Präsidenten in etwas besserem Licht sehen.
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UN möglich (4)

UN Waffeninspekteure haben endlich den Beweis für irakische Massenvernichtungswaffen gefunden.
Nachdem sie die ganze Zeit die Hampelmänner Saddams gespielt haben, hatte ich die Hoffnung ja schon aufgegeben; dabei lag die Lösung doch so nahe.

Und zwar 10 Jahre lang in einem Frachtcontainer der UN mitten in Manhattan.

Die Jungs geben sich aber auch echt alle Mühe, als Weltpolizei ernst genommen zu werden.
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UN möglich (3)

In Genf tagt z.Z. die UN, um ein Komitee zur Vorbereitung der “UN-Weltkonferenz gegen den Rassismus” 2009 zu bilden.
Den Vorsitz der Weltkonferenz wird Libyen innehaben, Stellvertreter sind Iran und Kuba.

Mehr bräuchte man eigentlich nicht zu diesem Treffen zu sagen, hat sich die UN doch mal wieder selbst zum Affen gemacht.
Wer sich jedoch näher damit auseinandersetzen möchte und herausfinden will, welches Land sich von wem verfolgt und ungerecht behandelt fühlt (und vor allem warum), der kann sich ja mal das Tagebuch von UN Watch anschauen (weitere Beiträge zur Tagung finden sich oberhalb des Verlinkten).

Doch Vorsicht. Es könnte einem vom Kopfschütteln schwindelig werden.
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Musik ohne Leichengeruch

Auf der Achse des Guten findet sich mal wieder ein ausgezeichneter Artikel von Henryk Broder.
Absolut lesenswert!
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Musiker und Politik

"If you’re listening to a rock star in order to get your information on who to vote for, you’re a bigger moron than they are. Why are we rock stars? Because we’re morons. We sleep all day, we play music at night and very rarely do we sit around reading the Washington Journal.”
Das Zitat stammt von Alice Cooper und zeigt, dass der Mann den meisten seiner Künstlerkollegen so einiges voraus hat (die Arctic Monkeys hatten so etwas ähnliches im Bezug auf das Live Earth Theater gesagt; auch eine Ausnahme).

Gerade eben habe ich ein Interview des Tagesspiegels mit Manu Chao gefunden, das eindrücklich belegt, dass der Schuster bei seinen Leisten bleiben und Rock Stars in politischen Dingen doch bitte die Klappe halten sollten.

Wer Möchtegerndiktatoren wie Chavez bewundert und menschenverachtende Regime wie das auf Kuba verteidigt, schafft es zwar zum Parteivorsitz der SED Linkspartei, disqualifiziert sich damit aber für die Teilnahme an Diskussionen mit Erwachsenen.
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The Islamic Mein Kampf

Hier gibt es eine sehenswerte Flashanimation über die Wurzeln des Djihadismus.

Wer sich mehr für die Verbindung Nationalsozialismus - radikaler Islam interessiert, dem möchte ich "Djihad und Judenhaß" von Matthias Künzel ans Herz legen.
Detailliert wird in diesem Buch nachgewiesen, dass der Antisemitismus nicht nur eine Beigabe, sondern der Kern des modernen Djihadismus darstellt.
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Mediappeasement

Die Washington Post und andere Zeitungen haben sich selbst zensiert und einen Comicstrip nicht veröffentlicht.
Eine Woche vorher hatten sie damit kein Problem, da der Comic einen Pastor der Baptisten auf die Schippe nahm. Diesmal ging es aber um islamischen Fundamentalismus und sowas darf natürlich nicht abgedruckt werden.

Schade eigentlich, ich fand den Strip nämlich witzig.
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Hamas ist nicht die IRA

Schon oft habe ich gehört oder gelesen, der Nahostkonflikt wäre vergleichbar mit dem Nordirlandkonflikt. Jedes Mal habe ich versucht darzulegen, dass dem nicht so ist.

Herb Keinon hat es in der Jerusalem Post vom 13.08.07 nochmals auf den Punkt gebracht (Übersetzung ins Deutsche von der Israelischen Botschaft):


Warum der Vergleich mit Nordirland nicht passt

An dem Tag, an dem der Auswärtige Ausschuss des britischen Parlaments für eine Neuausrichtung der britischen Nahost-Politik – einschließlich eines Dialogs mit Hamas und Hisbollah - plädiert hat, zog der Ausschussvorsitzende Mike Gapes von der Labor Party einmal mehr den Vergleich zwischen dem israelisch-palästinensischen Konflikt und den Schwierigkeiten in Nordirland.

Gapes verwies auf die Lektionen Nordirlands, wo die Irish Republican Army (IRA) sich vom Terrorismus verabschiedet und den politischen Dialog mit Großbritannien aufgenommen hat, und sagte, diese sollten auf den Nahen Osten angewandt werden. „Ich glaube aus der Erfahrung in Nordirland heraus, dass man manchmal mit Leuten diplomatisch und ruhig verhandeln muss.“ Wenn es doch nur so wäre! Wenn die Hamas sich doch als eine neue IRA erwiesen hätte! In der Tat, wenn dem so wäre, würde die Hamas bereit sein, der Gewalt abzuschwören und ihre Waffen abzugeben, wie es die IRA getan hat.

Der Unterschied zwischen den beiden Situationen ist enorm. Das primäre Ziel der IRA bestand in einem vereinten Irland und darin, Irland nach Ulster zu bringen und nicht nach London. Die IRA hatte nie das Ziel, England durch Irland zu ersetzen. Anders die Hamas, deren erklärtes Ziel es ist, palästinensische Herrschaft nicht nur über Gaza und das Westjordanland zu erlangen, sondern auch über Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Abgesehen davon hat die IRA, obwohl sie die Briten hasste und unschuldige Briten getötet und Großbritannien als Feind betrachtet hat, nie die Legitimität des britischen Staates geleugnet. IRA-Führer haben nie blutrünstige Reden und Predigten gehalten, in denen sie den Tag beschworen, an dem es kein England mehr gäbe und die katholische Kirche über Großbritannien herrsche. Es bestand nie die Absicht, die Queen vom Thron zu fegen oder die Westminster Abbey zu säubern. Die IRA wollte nie Großbritannien zerstören oder jeden letzten Protestanten aus Irland vertreiben. Das gleiche kann für die Hamas nicht behauptet werden.

Die IRA war eine brutale Terrororganisation, aber dabei doch so anders als diejenigen, mit denen Israel zu tun hat. Eine Terrororganisation, die manchmal Warnungen verbreitete, bevor die Bomben explodierten; die nicht die Unterstützung der katholischen Kirche hatte; deren Gewaltakte von den meisten, in deren Namen sie agierte, nicht gutgeheißen wurden; die keine Selbstmordanschläge verübte; und die nicht den Tod heiligte und dem Totenkult frönte.

Die IRA stellte auch nie eine wirkliche Bedrohung für Großbritanniens Nachbarn dar. Wenn sie auch zeitweise gemeinsame Sache mit den baskischen Separatisten in Spanien machte, waren doch Spanien, Frankreich, Belgien, die Niederlande oder Deutschland nie von der IRA bedroht. Im Gegensatz dazu bedrohen Hamas und Hisbollah in ihrer radikalen Spielart des Islam Jordanien, Ägypten, den Libanon und Saudi-Arabien.

Die Gewalt in Nordirland war, obwohl Katholiken und Protestanten gegeneinander standen, tatsächlich nicht Ausdruck eines religiösen, sondern eines politischen Konflikts. Seit den 60er Jahren hatte der Konflikt seinen Zenit überschritten. Die katholischen Nationalisten suchten die Vereinigung Irlands, und die loyalistischen Protestanten wollten ein Teil Großbritanniens bleiben.

Nicht so unser Konflikt. Der Libanonkrieg hat vielen – zumindest in Israel – klargemacht, dass wir nicht einem territorialen Konflikt gegenüberstehen, wie so viele lange glaubten, sondern vielmehr einem religiösen. Dies ist insofern evident geworden, als die Hisbollah zwar keine wirklichen territorialen Ansprüche gegenüber Israel erhebt, aber dennoch israelische Soldaten getötet und gekidnappt und den Krieg im letzten Sommer provoziert hat.

Die meisten Versuche, den arabisch-israelischen Konflikt nach 1967 zu lösen, basierten auf der Prämisse, dass es sich um einen territorialen Konflikt handelte. Man denke nur an die UN-Sicherheitsresolution 242: Israel gibt Land auf und erhält im Gegenzug Frieden. Aber dann kamen Oslo, Camp David und die Abkoppelung vom Gaza-Streifen. Israel ging sehr weit in seiner Bereitschaft, Land aufzugeben, doch brachte dies keinen Frieden, sondern den schlimmsten Terrorismus, dem sich das Land je ausgesetzt sah.

Der Name, den Yasser Arafat der Gewaltwelle im September 2000 gab, war vielsagend und ein Zeichen dafür, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln würden. Es war nicht die ‚Westjordanland-Intifada’ oder die ‚Gaza-Intifada’, sondern die Al-Aqsa-Intifada. Dies war ein klares Anzeichen, dass eine giftige, religiöse Zutat von nun ein integraler Bestandteil des Cocktails sein sollte.

Gapes würde gut daran tun, sich zu erinnern, dass die Selbstmordattentäter nicht „Befreit Nablus“ oder „Befreit Jenin“ rufen, wenn sie Israelis in die Luft sprengen, sondern „Allahu Akbar“. Der Hintergrund ist islamistisch, nicht territorial. Das war in Nordirland – glücklicherweise – nie der Fall.
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EU-Parlament beherbergt Anti-Israel Veranstaltung

"Conference of Civil Society in Support of Israeli-Palestinian Peace" klingt zwar gut, aber wenn man die Organisatoren kennt, weiß man, was bei dieser Konferenz herauskommen wird.

Die Konferenz wird dieses Jahr am 30. und 31. August im Europäischen Parlament in Brüssel stattfinden.
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Palästinensische Erziehung (2)

Wie zeigt man Kindern im Gaza-Streifen, dass man Tiere nicht quälen soll?

Indem man ihnen zeigt, wieviel Spass das macht.
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