Da ich mich gerade nicht überwinden kann, etwas für meine Arbeit zu schreiben, möchte ich euch kurz vor Weihnachten nochmals mit einem eigenen kurzen Text beglücken.
Wie immer biete ich keine vollständig zu Ende gedachten Thesen an, sondern nur Überlegungen, die ich spontan niedergeschrieben habe.
Ich habe mir ein paar Gedanken zum Thema Verschiedenheit der Kulturen, Toleranz und Zukunftsfähigkeit dieser verschiedenen Kulturen gemacht.
Ich kam zu dem Schluss, dass eine Kultur, wenn sie die Jahrhunderte überdauern will, ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln muss. Sie muss sich einer gewissen Überlegenheit anderen Kulturen gegenüber bewusst sein, darf aber nicht überheblich werden oder die grundlegenden Rechte der Individuen verletzen.
Eine selbstbewusste Kultur kann im Dialog mit anderen Kulturen stehen, kann sich selbst kritisieren und kann sich entwickeln ohne sich aufzugeben zu müssen.
Ich finde unsere westliche Kultur mit all ihren Errungenschaften wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft (ja, auch die ;) ) trotz – und manchmal gerade wegen – ihrer Mängel und Nachteile den anderen mir bekannten Kulturen überlegen.
Sie bietet jedem Individuum Stabilität und Sicherheit und gewährleistet gleichzeitig größtmögliche Freiheiten bei der Gestaltung des eigenen Lebens.
Unsere Kultur ist stark und kann es sich leisten, andere Kulturen in ihrer Mitte aufzunehmen, so lange sich diese an die maßgeblichen Regeln halten.
Zerstören kann sie sich nur selbst, aber so lange sich Autoaggression und schwindendes Selbstbewusstsein in Grenzen halten, so lange wir uns nicht allzu weit von den Ideen der Aufklärung entfernen und so lange wir nicht vergessen, dass Toleranz Pflichten auf beiden Seiten beinhaltet, wird unsere Kultur den anderen überlegen bleiben.
In diesem Fall würde ich raten: Sozialhilfe/Hartz4/Kindergeld zum Großteil in Form von personalisierten Essensmarken, die nicht für Luxusgüter wie Alkohol, Zigaretten oder eben Plasma-TVs verwendet werden können. Den (kleinen) Rest als Taschengeld, von dem Notfalls die 25€ Essensgeld für den Kleinen abgezogen werden können.
Von einer generellen Krippenpflicht halte ich nichts, für solche Eltern sollte man sie aber einführen.
Wer Kinder in die Welt setzt muss lernen, dass diese nicht nur Kindergeld, sondern auch Verantwortung bedeuten. Wer es nicht kapiert, wird bevormundet.
Eine wirklich empfehlenswerte Seite (und Spenden sind da auch nie falsch angelegt ;) ). In meiner blogroll findet sich übrigens auch der Link zu der deutschsprachigen Ausgabe Medien BackSpin.
Sind die Grenzen Ägyptens zum Gaza-Streifen auch noch so dicht geschlossen, wenn es um Hilfslieferungen geht*, sind die Tore für Terroristen weit geöffnet.
Müßig zu erwähnen, dass die internationale Gemeinschaft so etwas nicht juckt, aber vielleicht macht ja der amerikanische Kongress den Jungs etwas Feuer unterm Hintern (militärische Hilfe an nichtdemokratische Länder ist sowieso etwas, was ich nur bedingt nachvollziehen kann; aber das ist ein anderes Thema).
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*Dazu fällt mir ein, dass mir letzte Woche ein Palästinenser erzählen wollte, dass die Grenzübergänge nach Ägypten von Israel kontrolliert werden. Das würde erklären, warum den Terroristen bei der Grenzüberschreitung geholfen wurde. Je mehr Terroristen in Gaza, umso mehr Gründe für die IDF, Kinder abzuschlachten. Oder so ähnlich.
Hier findet man einen Brief von über hundert kritischen Wissenschaftlern an die Teilnehmer des Bali-Spektakels.
Wirklich lesenswert, wenn man vom Populismus genug hat und mal die wissenschaftliche Seite der Medaille sehen will.
Die Opfer des Genozids in Darfur wünschen sich endlich Aktionen, die ihnen in ihrer schrecklichen Lage helfen.
Thank you, Mr. President.
My name is Gibreil Hamid, I am from Darfur, and I am delivering this statement on behalf of UN Watch.
Many think that the tragedy in Darfur began in 2003. From personal experience, I can testify that this is not the case.
I was born in a small village called Taradona, near Zalinge, in West Darfur. The people were living peacefully until the genocidal regime now in Khartoum seized power in a military coup. It was a black day for the whole country.
In 1989, gunmen attacked my village in the early morning, killing over fifty people from my family. For me, it was the beginning of a nightmare that has lasted eighteen years. Until today, no one knows who committed this atrocity, or why. I can forgive, but I will never forget.
Since 2003, Darfur is known as the worst humanitarian catastrophe on earth. Diplomatic efforts have failed to stop the crimes of the Sudanese government.
We, the victims of Darfur, were hoping so much that this new Human Rights Council would give us a voice, and make a difference in our lives. Yet the genocide continues, and it seems that all this Council does is ask for more reports.
Mr. President, we, the victims of Darfur, come before this council today with a simple message. We do not need more reports. Time is running out. We need action. Our humanitarian situation is critical. Our security situation worsens every day. The Janjaweed are killing and raping us. The innocent civilians of Darfur are in desperate need of protection. We need action, and we need it now.
On behalf of UN Watch and all of the victims of Darfur, I plead before the Council today: please stop adopting resolutions that praise Sudan for its so-called “cooperation.” Please do not eliminate the independent expert on Sudan. Please take action to end the terrible crimes of war.
To all those who are willing to speak out against genocide: May God bless you and give us peace.