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Wie frei ist die ARD wirklich?

"Folter, Todesstrafe, Wahlpannen – Wie frei sind die USA wirklich?"

So der Titel des heutigen Auslandsberichts der ARD, der schon nichts Gutes ahnen lässt.

Dass der Bericht vom MDR kommt, der ja in Sachen Antiamerikanismus (unter anderem) die "Mutteranstalt" noch übertrifft, möchte ich mal ignorieren (man hat ja keine Vorurteile), aber der einleitende Satz macht einem gleich klar, woran man hier ist:

Beim Kampf für Demokratie und Menschenrechte vergessen die USA ihre Probleme im eigenen Land.

Aha. Statt also fremden Völkern Freiheit zu bringen und die der Europäer, die sie schon des Öfteren aus der Scheiße gezogen haben, zu garantieren, sollen die Amis doch endlich mal im eigenen Land für Ordnung sorgen. Das wird aber auch Zeit, schließlich haben sie die Demokratie schon länger am Stück laufen als die europäischen Länder zusammen.

Am Ende des ersten Abschnitts heißt es

In diesem Jahr haben nur 90 der insgesamt 193 Staaten das Gütesiegel "frei" erhalten, darunter auch die Vereinigten Staaten selbst.

Und weiter

Aber was heißt das eigentlich? Wie viele demokratische Grundrechte sind im sogenannten Krieg gegen den Terror durch die Regierung Bush bereits aufgeweicht worden?

Ich möchte jetzt nicht darauf herumreiten, dass es in den USA, im Gegensatz zu Deutschland/Europa, eine echte Gewaltenteilung gibt, weswegen die "Regierung Bush" keine Gesetze beschließen oder gar die Grundrechte aufweichen kann. Das ist schließlich ein Fauxpas, der einem Washington-Korrespondenten des öffentlich rechtlichen Rundfunks doch mal passieren kann. Viel interessanter finde ich seine Überraschung, dass die USA auch als frei eingestuft wurde. Aber frei ist nicht gleich frei, also muss es wohl einen Trick geben, wie die USA das wieder hinbekommen haben.

Den ersten Hinweis liefert der Vizechef von Freedom House (der NGO die die Länder nach frei, teilweise frei und unfrei einstuft):

"Wir stoßen bei unserer Arbeit auf Vorbehalte gegenüber den Vereinigten Staaten und sogar auf Entfremdung", sagt Stuart Eizenstat, früherer US-Botschafter bei der EU und heute Vizechef von Freedom House. "Unsere natürlichen Verbündeten im Einsatz für Demokratie und Menschenrechte fragen sich, ob unser Land überhaupt noch das Vorbild ist, als das es in früheren Zeiten immer galt."

Wenn sich schon die Europäer fragen, ob die USA noch ein Vorbild sind, kann da wirklich etwas nicht stimmen. Freedom House wird zwar hauptsächlich von der US-Regierung finanziert, aber die ARD kann die Leser beruhigen:

Als Zeichen ihrer Unabhängigkeit studierte Freedom House ausgiebig die Defizite im eigenen Land

Und immerhin haben sie ja die "88-jährige Journalistenlegende Helen Thomas" zu ihrer Buchvorstellung eingeladen,

die scharfzüngig und äußerst Bush-kritisch bis heute aus dem Weißen Haus berichtet und bei jeder Pressekonferenz vom US-Präsidenten ignoriert wird

Wer Bush-kritisch ist und noch dazu von ihm ignoriert wird, kann ja nur einer von den Guten sein. Scharfzüngig macht sie uns auch sofort klar, was in den USA nicht stimmt:

"Wir haben das verdient. Man schafft Freiheit nicht mit vorgehaltener Pistole. Oder wie im Irak durch einen Krieg, der illegal, unmoralisch und nicht zu rechtfertigen ist." Die Passivität des Kongresses, der Medien und einfachen Bürger habe dazu geführt, dass Menschenrechte beschnitten wurden - ohne dass es einen öffentlichen Aufschrei gab.

Ich lese zwar nur die Onlineausgaben von zwei amerikanischen Zeitungen regelmäßig, aber ich habe da einen ganz anderen Eindruck als die Journalistenlegende. Es gab nicht nur öffentliche Aufschreie am laufenden Band, sondern unter anderem auch Beschlüsse des Supreme Court, die die Regierung zurückpfiffen. Außerdem achten die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und die Senatoren eifersüchtig auf ihre Rechte. Von Passivität kann da keine Rede sein. Was der Irakkrieg nun mit den Zuständen in den USA zu tun haben soll, erschließt sich wahrscheinlich auch nur Journalisten inside the beltway (womit auch der MDR-Korrespondent gemeint ist).

Weiter im Text:

Guantanamo und Abu Graib, das Abhören von US-Bürgern und geheime CIA-Gefängnisse in aller Welt gehören zu einer Sicherheitspolitik, die vermutlich weitere Terroranschläge auf die USA verhindert hat. Gleichzeitig schränkt diese Politik aber demokratische Grundrechte ein.

Das Abhören von US-Bürgern ist einer der Fälle, in denen die Judikative die Exekutive zurückgepfiffen hat. Erlaubt bleibt das zwar weiterhin, abhören darf aber nur der Kongress – die Legislative - und das auch nur unter bestimmten Vorraussetzungen. Das mag man gut oder schlecht finden, die Amerikaner haben aber mit der Direktwahl der Abgeordneten bessere Möglichkeiten als z.B. wir Deutschen, um dem einen Riegel vorzuschieben.

Die restlichen Beispiele des Abschnitts handeln mal wieder von Dingen, die sich außerhalb der USA abspielen. Dass die Vorgänge in Abu Graib nicht als das Werk Einzelner, sondern als Teil der Sicherheitspolitik der US-Regierung dargestellt werden, dürfte auf Dummheit, miserabler Recherche oder bewusster Falschdarstellung beruhen. Aber an Gefängnissen, egal ob sie geheim, im Ausland oder unter meinem Bett zu finden sind, zu bemängeln, dass sie die demokratischen Grundrechte einschränken, ist nun wirklich der Gipfel, werden sie doch genau dafür gebaut.

Bei einer genauen Analyse der Fehlstände in den USA darf natürlich der Rassismusvorwurf nicht fehlen:

"Ein Schwarzer landet mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu drei im Gefängnis - während der landesweite Schnitt bei 1:37 liegt."

Dass für einen Schwarzen die Wahrscheinlichkeit höher ist, ins Gefängnis zu kommen, dürfte daran liegen, dass im Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung (zum Teil sogar absolut) mehr Straftaten von Schwarzen und von Männern begangen werden (übrigens ist der Großteil der Opfer auch schwarz). Laut U.S. Department of Justice liegt die Wahrscheinlichkeit ins Gefängnis zu kommen für schwarzen Männer bei 28,5%, für weiße Männer bei 4,4%, für schwarze Frauen bei 3,6% und für weiße Frauen bei 0,5%. Bedenkt man, dass 62% der Ersttäter in Bundesgefängnissen und 31% in Staatsgefängnissen wegen Drogenbesitzes verhaftet wurden und dass 50% aller wegen Drogenbesitz Verhafteter schwarz sind, obwohl sie nur etwa 12% der Bevölkerung stellen, sehen die Statistiken schon etwas anders aus.

Zugeben, die Zahlen im Artikel wurden von der NGO zitiert, aber nach der Qualität des restlichen Berichtes zu urteilen würde es mich wenig wundern, wenn das Zitat so zusammengekürzt wurde, dass am Ende das gewünschte Ergebnis dasteht. Quellen werden bei der ARD keine angegeben, also kann ich das leider nicht überprüfen.

Wir nähern uns dem Ende des Artikels, aber irgendetwas fehlt doch noch.

Zu den Demokratiedefiziten gehört nach Ansicht von Freedom House auch die Todesstrafe, die in den meisten anderen Demokratien längst abgeschafft ist.

Richtig, die Todesstrafe. Das Thema darf natürlich nicht fehlen, wenn man die Vereinigten Staaten in die Pfanne hauen möchte. Ich bin ja auch im Allgemeinen gegen die Todesstrafe, aber dass manche Staaten der USA sie anwenden ist für mich kein Zeichen von Demokratiedefizit. Im Gegenteil. Die Todesstrafe gibt es in den Staaten, in denen die vom Bürger direkt gewählten Abgeordneten dafür sind und da sie selbstverständlich wieder gewählt werden wollen, vermeiden sie tunlichst Entscheidungen, die ihnen vom Wähler krumm genommen werden. Es wird die Kapitalstrafe in den einzelnen Staaten also genau so lange geben, wie die Bürger dort es wollen. Und das finde ich nun wirklich demokratisch.

Da ich am letzten Absatz des Artikels nichts auszusetzen habe, möchte ich zu meiner Anfangsfrage zurückkommen: Wie frei ist die ARD wirklich?

Kaum werden die USA oder ihr Präsident erwähnt, können die Angestellten des öffentlich rechtlichen Rundfunks nicht anders, als ihren antiamerikanischen Reflexen zu folgen.

Oder ist es gar kein persönlicher Zwang, sondern man möchte, den marktwirtschaftlichen Gesetzen folgend, dem Kunden das sagen was er gerne hört? Spiegel, Süddeutsche und Konsorten zeigen ja auch nicht mehr Objektivität. Aber nein, man zahlt die GEZ ja (bzw. ihr zahlt und ich benutze das "Angebot" als Schmarotzer ;) ), um eine umfassende und objektive Informationsquelle für alle Bürger zu gewährleisten und nicht, um einem im besten Falle mittelmäßig organisierten Unternehmen einen Wettbewerbsvorsprung zu geben. Also ist die Voreingenommenheit der Journaillen doch pathologisch…


PS: Irgendwie hat sich das Format ziemlich verzogen, ich werde demnächst mal probieren, das zu korrigieren.

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Voreingenommene Umfragen

Bei Welt Online habe ich heute die Umfrage "Soll man die Todesstrafe weltweit abschaffen?" gefunden. Wie zu erwarten wurde im Einführungstext ein Fall aus den USA genannt und auch in der Kommentarsektion hat man fast ausschließlich Fälle aus Amerika erwähnt, bzw. das amerikanische Rechtssystem "kritisiert". Auf dem Blog "USA erklärt" findet sich ein Eintrag, der sich mit dem Thema Todesstrafe in den USA beschäftigt (nebenbei wird noch mit dem Mythos, Schwarze würden bei einem Mord eher zum Tode verurteilt, aufgeräumt) und dass es sie noch genau so lange gibt, wie die Wähler der einzelnen Bundesstaaten sie haben wollen, der Welt Online Leser oder gar die UN also nicht mitzureden haben.

Ich möchte jetzt nicht das Für und Wider von Todesstrafen diskutieren, sondern vielmehr die Art, wie die Umfrage gestaltet war.

Wer für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe war, konnte für "Ja, sie verstößt gegen die grundlegenden Menschenrechte." stimmen, die Contraposition wurde mit "Nein, die Todesstrafe schreckt Verbrecher ab." dargestellt.

Allein durch die Auswahl dieser beiden Antwortmöglichkeiten wird m.E. schon eine gewisse Tendenz beim Abstimmungsverhalten bewirkt. Wer stimmt schon gerne gegen Menschenrechte, gegen Grundlegende noch dazu.
Aber es gibt auch mehr als die oben genannten Gründe, für oder gegen die Todesstrafe sein. Man könnte z.B. der Meinung sein, die Todesstrafe verstößt nicht gegen Menschenrechte, aber z.B. aus Kostengründen dennoch dagegen sein. Durch die Vielzahl an teuren Berufungsverfahren kostet ein in einem Bundesstaat der USA zum Tode Verurteilter den Steuerzahler mehr als ein Häftling, der lebenslänglich im Gefängnis sitzt. Dieses Argument zählt natürlich nicht für Länder wie China oder Iran, in denen die Verurteilten selten eine zweite Chance bekommen und möglichst schnell hingerichtet werden. Mit dem Argument der Menschenrechte kann man diesen Ländern natürlich auch nicht kommen, aber es gibt ja noch weitere Argumente gegen die Todesstrafe.
Letzten Endes können sich die Gegner der Todesstrafe wohl mit der Auswahlmöglichkeit arrangieren, bei den Befürwortern wird aber wohl einiges an Überwindung dazugehören. Nachdem sie sich schon damit auseinandersetzen mussten, ob sie wirklich gegen grundlegende Menschenrechte stimmen möchten, ist das Argument, die Todesstrafe schrecke Verbrecher ab, eine wahre Zumutung. Ich kenne keine Statistik, die das bestätigen würde (falls jemand eine solche kennt, gebt mir bitte den Link dazu) und wer die Statistiken kennt und glaubt, wird sich mit der Auswahl dieser Antwort schwer tun.

Dass in den Medien die Umfragen so gestaltet werden, dass der Leser zu einem bestimmten Abstimmungsverhalten tendiert ist ja nichts Neues. Die hier war aber so offensichtlich tendenziös, dass ich spontan etwas dazu schreiben musste ;)
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Keine Gentechnik gegen Hunger

Der Artikel "Warum kehrt der Hunger zurück?" auf der ARD Homepage beschreibt Ursachen und Hintergründe der aktuellen Hungerwelle in der dritten Welt. Mittlerweile hat man sich sogar dazu durchgerungen, den Biospritanbau (m.E. der Hauptgrund) als eine der Ursachen zu benennen - keine Selbstverständlichkeit beim öffentlich rechtlichen Rundfunk. Durch den Klimawandel bedingte Umweltkatastrophen (!) haben selbstverständlich nie als Ursache gefehlt und auch bei diesem Artikel werden sie auch zuerst genannt.
Vergeblich sucht man jedoch weiterhin Hinweise auf den Protektionismus der EU (und meines Wissens auch der USA), der z.B. hohe Zölle auf importierte Agrarprodukte bewirkt hat, während durch vom europäischen Steuerzahler durch Subventionen künstlich verbilligte (und so überhaupt erst konkurrenzfähig gemachte) Produkte den Markt der dritten Welt mit Preisen überschwemmen, gegen die die dortigen Produzenten nicht mithalten können. Dass die Verbraucher sich für das günstigere Produkt entscheiden ist natürlich und gut. Dass sie sich die Produkte aber nicht mehr leisten können, wenn die Preise, aus welchen Gründen auch immer, bei uns steigen und es keine Alternativen gibt, da es kaum ortsansässige Produzenten gibt, liegt meiner (Laien-) Meinung aber daran, dass die Märkte nicht geöffnet wurden, die Globalisierung in diesem Bereich also noch nicht einmal begonnen hat.
Am Ende des ARD-Artikels wird noch auf die Gentechnik eingegangen. Grüne Gentechnik ist eine der Technologien, die die meisten Leben gerettet hat. Milliarden von Menschen wurde der Hungertod erspart und eine Verbreitung genmanipulierter Pflanzen, die im Gegenteil zur landläufigen Meinung sogar gesünder als nicht veränderte Pflanzen sind, könnte die Erträge der Ernten wiederum erhöhen.
Bei der ARD klingt das Ganze allerdings so:

Mit Hilfe der Gentechnik könnte das Ernährungsproblem gelöst werden. So zumindest versprechen es die Forschungschefs von Agrarkonzernen. Die Welthungerhilfe sieht das kritisch: "Da wird über die Hintertür versucht, die Gentechnik den Entwicklungsländern aufs Auge zu drücken. Aber das ist nicht die Lösung des Problems", sagt Welthungerhilfe-Pressesprecherin Sabine Pott gegenüber tagesschau.de.

Mal davon abgesehen, dass der zweite Satz suggeriert, dass es sich hier nur um die Meinung von Lobbyisten handelt, finde ich schon interessant, was die Pressesprecherin der Welthungerhilfe davon hält. Natürlich ist Gentechnik nicht DIE Lösung des Problems, sondern ein Teil der Lösung und der am einfachsten zu realisierende noch dazu. Anstatt dies zu begrüßen, verlegt sich die Welthungerhilfe lieber auf Polemik (Gen=schlecht), hat als Alternativen jedoch nur Entwicklungshilfe, die in den letzten Jahrzehnten die Macht etlicher Despoten gesichert hat, parat. Aber vielleicht ist es nicht die in Deutschland gerade moderne Technologiefeindlichkeit, die die Welthungerhilfe zu solchen Sätzen verleitet, sondern vielmehr pure Existenzangst. Ohne Welthunger gibt es nämlich keine Welthungerhilfe und das kann doch wirklich niemand wollen.
Da fällt mir noch eine Reportage über den Wiederaufbau nach dem Tsunami in Indonesien ein. Da hat sich die Welthungerhilfe beschwert, dass es nicht genügend Spendengelder gibt und diese zum Großteil nicht vernünftig eingesetzt werden können, da sie an einen bestimmten Zweck gebunden wären. Dass sie sich jedoch einen komplett neuen Fuhrpark geleistet hatten, ist selbst dem Kommentator aufgefallen...


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7 Jahre an der Front

Hier ist das Geburtstagsvideo von HonestReporting:



Eine wirklich empfehlenswerte Seite (und Spenden sind da auch nie falsch angelegt ;) ). In meiner blogroll findet sich übrigens auch der Link zu der deutschsprachigen Ausgabe Medien BackSpin.
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Wissenschaftler über den Klimawandel

Hier findet man einen Brief von über hundert kritischen Wissenschaftlern an die Teilnehmer des Bali-Spektakels.
Wirklich lesenswert, wenn man vom Populismus genug hat und mal die wissenschaftliche Seite der Medaille sehen will.
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Killerspiele machen dumm



Gefunden bei den Freunden der offenen Gesellschaft.
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Wo bleiben die Mainstream-Medien?

Erinnert sich noch jemand an das Video, in dem ein palästinensischer Junge im - laut France 2 Journalist - israelischen Kugelhagel umkommt?
Bestimmt, denn diese 2min Sequenz wurde auf allen Kanälen gesendet und in jeder Zeitung aufgegriffen.

Jetzt, 4 Jahre später, hat ein französisches Gericht France 2 endlich dazu gezwungen, die vollen 27min des Vorfalls zu zeigen.
Der Urteilsspruch steht noch aus, aber trotz der Unverfrorenheit des Senders, nur 18min Filmmaterial mit in den Gerichtssaal zu bringen, war für die Anwesenden klar, dass die Version des Senders, der Junge wäre durch israelische Kugeln getötet worden, unglaubwürdig ist.

Die Resonanz dazu in den Mainstream-Medien war, wie zu erwarten, gering.

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Zäune und Mauern

Lesetipp: Ivo Bozic schreibt bei der Achse der Guten über Mauern. Auch die Links in dem Artikel sind lesenswert.
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BBC Bias ;)

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Mediappeasement

Die Washington Post und andere Zeitungen haben sich selbst zensiert und einen Comicstrip nicht veröffentlicht.
Eine Woche vorher hatten sie damit kein Problem, da der Comic einen Pastor der Baptisten auf die Schippe nahm. Diesmal ging es aber um islamischen Fundamentalismus und sowas darf natürlich nicht abgedruckt werden.

Schade eigentlich, ich fand den Strip nämlich witzig.
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