BlogBilderÜber michKontakt

Die Lamalinkliste

Ich werde in den nächsten Wochen wahrscheinlich keine Zeit finden, die Sache so intensiv zu bearbeiten, wie ich das geplant hatte.
Da ich aber versprochen habe, eine Linkliste zusammenzustellen, mache ich das hiermit.

Sie ist nicht so vollständig wie sie sein sollte, einige Quellen sind mittlerweile aus dem Internet verschwunden, andere habe ich bereits im ersten Artikel erwähnt und ich konnte auch nicht alle Quellen überprüfen.
Aber vielleicht könnt ihr nach der Lektüre meine Haltung dem Dalai Lama gegenüber verstehen.

http://lizaswelt.blogspot.com/2007/07/der-freundliche-skinhead.html

http://www.tagblatt.de/homepages/hammerschmitt/low_goldner.html

http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2000/08/31a.htm

http://www.trend.infopartisan.net/trd0900/t180900.htm

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1997/t_cid-2955770_.html

http://www.yabyum.ch/archiv/yy000822.htm

http://www.trimondi.de/Kalachakra/med.10.htm

http://www.iivs.de/home/Kreative-Kulturforschung/Lamaismus/Harrer.htm

http://www.tibetswiss.com/de/de-temp_news/2007/Hitler,%20Dalai%20Lama%20u.%20Halbwarheiten.html

http://www.wsws.org/de/2000/mar2000/lama-m24.shtml
Kommentare (2)  Permalink

Guy Fawkes Night

Für mich nicht wirklich ein Grund für Feuerwerk und Parties, aber als Ausländer respektiert man eben die Traditionen der Gastgeber.

Die Party war nicht schlecht, das Feuerwerk nicht gut, aber der Reim hat was:

Remember, remember the Fifth of November,
The Gunpowder Treason and Plot,
I know of no reason
Why Gunpowder Treason
Should ever be forgot.
Guy Fawkes, Guy Fawkes, t'was his intent
To blow up King and Parli'ment.
Three-score barrels of powder below
To prove old England's overthrow;
By God's providence he was catch'd
With a dark lantern and burning match.
Holloa boys, holloa boys, let the bells ring.
Holloa boys, holloa boys, God save the King!
Kommentare (0)  Permalink

Oversexed und underfucked

Und noch eine Leseempfehlung:

Henryk Broder findet die Lösung des Nahostkonflikts.
Selbstverständlich mit dem von ihm gewohnten Charme ;)
Kommentare (0)  Permalink

The Islamic Mein Kampf

Hier gibt es eine sehenswerte Flashanimation über die Wurzeln des Djihadismus.

Wer sich mehr für die Verbindung Nationalsozialismus - radikaler Islam interessiert, dem möchte ich "Djihad und Judenhaß" von Matthias Künzel ans Herz legen.
Detailliert wird in diesem Buch nachgewiesen, dass der Antisemitismus nicht nur eine Beigabe, sondern der Kern des modernen Djihadismus darstellt.
Kommentare (2)  Permalink

Hamas ist nicht die IRA

Schon oft habe ich gehört oder gelesen, der Nahostkonflikt wäre vergleichbar mit dem Nordirlandkonflikt. Jedes Mal habe ich versucht darzulegen, dass dem nicht so ist.

Herb Keinon hat es in der Jerusalem Post vom 13.08.07 nochmals auf den Punkt gebracht (Übersetzung ins Deutsche von der Israelischen Botschaft):


Warum der Vergleich mit Nordirland nicht passt

An dem Tag, an dem der Auswärtige Ausschuss des britischen Parlaments für eine Neuausrichtung der britischen Nahost-Politik – einschließlich eines Dialogs mit Hamas und Hisbollah - plädiert hat, zog der Ausschussvorsitzende Mike Gapes von der Labor Party einmal mehr den Vergleich zwischen dem israelisch-palästinensischen Konflikt und den Schwierigkeiten in Nordirland.

Gapes verwies auf die Lektionen Nordirlands, wo die Irish Republican Army (IRA) sich vom Terrorismus verabschiedet und den politischen Dialog mit Großbritannien aufgenommen hat, und sagte, diese sollten auf den Nahen Osten angewandt werden. „Ich glaube aus der Erfahrung in Nordirland heraus, dass man manchmal mit Leuten diplomatisch und ruhig verhandeln muss.“ Wenn es doch nur so wäre! Wenn die Hamas sich doch als eine neue IRA erwiesen hätte! In der Tat, wenn dem so wäre, würde die Hamas bereit sein, der Gewalt abzuschwören und ihre Waffen abzugeben, wie es die IRA getan hat.

Der Unterschied zwischen den beiden Situationen ist enorm. Das primäre Ziel der IRA bestand in einem vereinten Irland und darin, Irland nach Ulster zu bringen und nicht nach London. Die IRA hatte nie das Ziel, England durch Irland zu ersetzen. Anders die Hamas, deren erklärtes Ziel es ist, palästinensische Herrschaft nicht nur über Gaza und das Westjordanland zu erlangen, sondern auch über Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Abgesehen davon hat die IRA, obwohl sie die Briten hasste und unschuldige Briten getötet und Großbritannien als Feind betrachtet hat, nie die Legitimität des britischen Staates geleugnet. IRA-Führer haben nie blutrünstige Reden und Predigten gehalten, in denen sie den Tag beschworen, an dem es kein England mehr gäbe und die katholische Kirche über Großbritannien herrsche. Es bestand nie die Absicht, die Queen vom Thron zu fegen oder die Westminster Abbey zu säubern. Die IRA wollte nie Großbritannien zerstören oder jeden letzten Protestanten aus Irland vertreiben. Das gleiche kann für die Hamas nicht behauptet werden.

Die IRA war eine brutale Terrororganisation, aber dabei doch so anders als diejenigen, mit denen Israel zu tun hat. Eine Terrororganisation, die manchmal Warnungen verbreitete, bevor die Bomben explodierten; die nicht die Unterstützung der katholischen Kirche hatte; deren Gewaltakte von den meisten, in deren Namen sie agierte, nicht gutgeheißen wurden; die keine Selbstmordanschläge verübte; und die nicht den Tod heiligte und dem Totenkult frönte.

Die IRA stellte auch nie eine wirkliche Bedrohung für Großbritanniens Nachbarn dar. Wenn sie auch zeitweise gemeinsame Sache mit den baskischen Separatisten in Spanien machte, waren doch Spanien, Frankreich, Belgien, die Niederlande oder Deutschland nie von der IRA bedroht. Im Gegensatz dazu bedrohen Hamas und Hisbollah in ihrer radikalen Spielart des Islam Jordanien, Ägypten, den Libanon und Saudi-Arabien.

Die Gewalt in Nordirland war, obwohl Katholiken und Protestanten gegeneinander standen, tatsächlich nicht Ausdruck eines religiösen, sondern eines politischen Konflikts. Seit den 60er Jahren hatte der Konflikt seinen Zenit überschritten. Die katholischen Nationalisten suchten die Vereinigung Irlands, und die loyalistischen Protestanten wollten ein Teil Großbritanniens bleiben.

Nicht so unser Konflikt. Der Libanonkrieg hat vielen – zumindest in Israel – klargemacht, dass wir nicht einem territorialen Konflikt gegenüberstehen, wie so viele lange glaubten, sondern vielmehr einem religiösen. Dies ist insofern evident geworden, als die Hisbollah zwar keine wirklichen territorialen Ansprüche gegenüber Israel erhebt, aber dennoch israelische Soldaten getötet und gekidnappt und den Krieg im letzten Sommer provoziert hat.

Die meisten Versuche, den arabisch-israelischen Konflikt nach 1967 zu lösen, basierten auf der Prämisse, dass es sich um einen territorialen Konflikt handelte. Man denke nur an die UN-Sicherheitsresolution 242: Israel gibt Land auf und erhält im Gegenzug Frieden. Aber dann kamen Oslo, Camp David und die Abkoppelung vom Gaza-Streifen. Israel ging sehr weit in seiner Bereitschaft, Land aufzugeben, doch brachte dies keinen Frieden, sondern den schlimmsten Terrorismus, dem sich das Land je ausgesetzt sah.

Der Name, den Yasser Arafat der Gewaltwelle im September 2000 gab, war vielsagend und ein Zeichen dafür, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln würden. Es war nicht die ‚Westjordanland-Intifada’ oder die ‚Gaza-Intifada’, sondern die Al-Aqsa-Intifada. Dies war ein klares Anzeichen, dass eine giftige, religiöse Zutat von nun ein integraler Bestandteil des Cocktails sein sollte.

Gapes würde gut daran tun, sich zu erinnern, dass die Selbstmordattentäter nicht „Befreit Nablus“ oder „Befreit Jenin“ rufen, wenn sie Israelis in die Luft sprengen, sondern „Allahu Akbar“. Der Hintergrund ist islamistisch, nicht territorial. Das war in Nordirland – glücklicherweise – nie der Fall.
Kommentare (0)  Permalink

Seine Heiligkeit


Natürlich wußte ich, daß Harrer deutscher Abstammung war - und zwar zu einer Zeit, als die Deutschen wegen des Zweiten Weltkrieges weltweit als Buhmänner dastanden. Aber wir Tibeter haben traditionsgemäß schon immer für Underdogs Partei ergriffen und meinten deshalb, daß die Deutschen gegen Ende der vierziger Jahre von den Alliierten genügend gedemütigt worden waren.

In meinem letzten Artikel fand sich ein kleiner Seitenhieb auf den Dalai Lama.

Wer ein objektiveres Bild über seine Heiligkeit sucht, kann sich ja schon mal

hier, hier, hier, hier und hier einlesen.

Ich hoffe, in den nächsten Wochen etwas Zeit zu finden, um eine tiefer gehende Linkliste zusammen zu stellen.
Kommentare (1)  Permalink

Ökumene? Wozu?

Vor kurzem gab es mal wieder ein Geschrei um ein Schreiben aus dem Vatikan. In diesem wurde gesagt, dass die katholische Kirche die einzig wahre Kirche Christi sei.

Mal ganz davon abgesehen, dass von den Schreienden wohl keiner die Argumentation verstanden hat, habe ich mich gefragt, was im umgekehrten Falle passiert wäre.
Es ist wohl davon auszugehen, dass die Mehrheit der Katholiken sich noch nicht einmal die Zeit genommen hätte, mit der Schulter zu zucken, wenn eine der evangelischen Kirchen gesagt hätte, die katholische Kirche wäre gar keine (da werden tatsächlich noch ganz andere Sachen gesagt und keinen kümmerts).

Der katholischen Kirche wird dauernd die Sabotage der Ökumene vorgeworfen während Dutzende der evangelischen Kirchen noch nicht einmal untereinander gemeinsam das Abendmahl feiern können.

Dabei wird viel zu selten die Frage gestellt, wozu man denn die Ökumene braucht.
Wozu will man eine entstandene Vielfalt künstlich uniformieren?

Damit die Ökumene funktioniert, müssten alle Beteiligten Kompromisse eingehen, ihre provokanten Seiten beschneiden.
Religion muss aber Kanten haben, Religion muss Widerspruch erzeugen und Religion braucht Andersdenkende. Der Dialog mit Atheisten und Menschen anderer Religionen und Konfessionen ist mindestens genauso wichtig, wie der Dialog mit Andersdenkenden aus den eigenen Reihen.
Nicht nur, dass Diskussionen über Unterschiede die Menschen mehr voranbringen als das sich freuen über Gemeinsamkeiten, es macht die persönliche Entwicklung überhaupt erst möglich.

Wäre es also nicht sinnvoller, die Gemeinsamkeiten der Konfessionen zu ehren, aber die Unterschiede zu pflegen?
Und wenn der andere sich für einzigartig hält, dann sollte man ihm das zugestehen, da man sich selbst ja für mindestens genauso einzigartig hält.

Wer Kalendersprüche und geheuchelte Frömmelei sucht, der braucht die Ökumene nicht. Dafür gibt es den Dalai Lama.
Alle anderen sollten aber hoffen, dass der Tag des gemeinsamen Abendmahles noch lange auf sich warten lässt. Vielmehr sollten sie sich rüsten und mit Begeisterung ins (Diskussions-) Gefecht eilen.

Ich möchte noch hinzufügen, dass obiger Text eine spontane "Eingabe" war. Ich habe bisher noch nicht alle Einzelheiten überdacht und bin daher für Hinweise auf Unstimmigkeiten dankbar.
Den Seitenhieb auf den Dalai Lama konnte ich mir nicht verkneifen.
Wie sagt man über Delphine? Vertraue keinem, der dauernd lächelt!
Kommentare (2)  Permalink

Sachbuch-Tipp des Monats Juli

Da ich gerade in Fahrt bin, noch ein weiterer Buchtipp.

Eigentlich gehört dieses Buch nicht in die Unterhaltungs-Spalte, aber ich muss hier sowieso mal aufräumen.

"Die Syro-Aramäische Lesart des Koran" von Christoph Luxenberg ist eine präzise Analyse des Korans unter der Annahme, dass der Ur-Koran nicht auf arabisch, sondern auf Syro-aramäisch geschrieben wurde.
Zwischen der Entstehungszeit der ältesten Teile des Korans und der Entwicklung einer arabischen Schrift lagen nämlich mehr als 150 Jahre.

Auf wissenschaftliche Art löst Luxenberg, der sowohl das arabische, als auch das syro-aramäische fließend beherrscht, Irrtümer und Fehlinterpretationen bei der Entstehung des heutigen Korans.

Als Beispiel sei hier nur ein Fehler bei der Übersetzung von "einen Gürtel um die Lenden werfen" genannt, der der Grund dafür ist, dass sich Millionen von Frauen heute noch verschleiern müssen.

Absolut lesenswert!
Kommentare (0)  Permalink
1-8/8